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Schnitt - Film & Musik

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Schnitt

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Warum ich gerne Filme Schneide!

Als Regisseur und Kameramann bin ich auch ein Verfechter für den Direktors Cut. Das sind Filme, die vom Regisseur selbst nach Ende der Dreharbeiten geschnitten wird. Da Celluloid fast nicht mehr verwendet wird hat das Wort Schnitt seine praktische Bedeutung eigentlich verloren. Denn das digitale Filmmaterial wird eigentlich editiert. Aber dennoch wird weiterhin oft der Begriff Schnitt für die Bearbeitung des Filmmaterials zum fertigen Film, verwendet. Und eigentlich wird der Film in den meisten Fällen ja vom Cutter oder Cutterin bearbeitet. Oft wird der Schnitt vom Studio und oder den Produzenten bestimmt. Selten sind die Regisseure die Produzenten und haben daher nur begrenzt Einfluss auf den fertig geschnitten Film. Daher gibt es den Direktors Cut. Meist schließt die Produktionsfirma mit Regisseuren, die Ihren Film gerne anders geschnitten hätten, eine entsprechende Vereinbarung ab. Dann kann der Regisseur nach Erscheinen des Filmes in den Kinos ein paar Jahre danach den Film selbst neu zusammenstellen. Oft verwenden die Regisseure dafür Szenen, die beim ersten Schnitt nicht verwendet wurden.

Ein Beispiel wäre da der Film Justice League von Zack Schneider. Die Kinoversion ist circa 2 Stunden lang gewesen und der Direktors Cut war über 4 Stunden lang. Da wurden Szenen sogar herausgeschnitten. Und der Film ist meines Erachtens trotz der Länge von 4 Stunden wesentlich besser in der Direktors Cut Version als die Kino Version. Beim Editieren kommt es auf das Timing und natürlich auf die Continuity an. Dafür gibt es am Set das Scriptgirl. Heutzutage aber wird oft nur Continuity als Begriff für die Frau oder den Mann verwendet die dafür verantwortlich ist. Da muss auf jedes Detail geachtet werden. In der einen Szene hat der Darsteller eine rote Jacke an und zieht sie aus, dann darf er sie in der Anschluss Szene auch noch nichts anhaben oder plötzlich eine Blaue Jacke anziehen. Auf solche Dinge zu achten ist wichtig für den Cutter, der oder die sich oft beim Dreh vor Ort befinden, was ihnen einen Überblick über die Szenen gibt die er oder Sie später zu einem Film zusammenstellen muss.
Als Regisseur lieb ich es daher selbst die Kamera zu betreuen. Also die Bildausschnitte die Filmisch festgehalten werden sollen und den Schnitt später auch selbst durchzuführen oder in Zusammenarbeit mit der Cutterin oder dem Cutter. Auch unter den Cuttern und Cutterinnen, aber außer bei Oskar oder Golden Globe und anderen Auszeichnungen hört man ihre Namen nur selten. Viele bleiben unsichtbar, obwohl sie aus hunderten Filmszenen oft Meisterwerke kreiert haben.

Why I Love Editing Films!

As a director and cinematographer, I'm a big fan of the Director's Cut. These are movies that the director gets to edit themselves after filming is wrapped up. Since celluloid isn't really used anymore, the word 'cut' has kind of lost its original meaning. What we're doing now is more editing the digital footage. Yet, we still often call the editing process a 'cut' when turning footage into a finished film. Usually, it's the editor handling this job. The final cut is often decided by the studios or producers, and directors rarely have full control unless they're also the producers.

 
That's why Director's Cuts exist. Production companies sometimes negotiate with directors who want to edit their films differently. After the theatrical release, directors might get a chance to reassemble the film a few years later. Often, they use scenes that were cut in the initial edit. A good example is Zack Snyder’s "Justice League." The theatre release was about 2 hours, while the Director's Cut was over 4 hours. Scenes were added back in, and I think the longer version is much better.
 
Editing is all about timing and continuity. There's a continuity person on set (sometimes called a script supervisor) to keep track of the details. If an actor takes off a red jacket in one scene, they shouldn't suddenly wear a blue one in the next. Paying attention to these details is crucial for editors, who might be on set to get a sense of the scenes they’ll be piecing together later.

 
Personally, as a director, I love operating the camera myself, choosing the shots, and being involved in the editing process with the editor. Editors often work behind the scenes with little recognition, even though they're turning hundreds of film scenes into masterpieces.


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